„Werde, was du von Gott her bist“

Wer bin ich von GOTT her? Eine Antwort auf diese Frage haben wir in der Schöpfungsgeschichte gesucht und gefunden. In Genesis Kapitel 2 und 3 erfahren wir, mit welchem Anliegen, welcher Inspiration und mit welcher „Vision“ Gott den Menschen geschaffen hat.

Es war ein spannender, zum Teil auch anstrengender Tag, der uns die Möglichkeit geschenkt hat falsche Vorstellungen und Bilder zu korrigieren und neu zu entdecken, wer wir von Gott her sind.

Anders als bei den bisherigen Brunnentagen haben uns die sichtbar dargestellten „Schauplätze“ der Erzählung ermöglicht, die Geschichte tiefer aufzunehmen und dadurch neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Wir haben entdeckt, das im biblischen Text mit keinem Wort vom Paradies und vom Sündenfall des Menschen die Rede ist. Es geht u.a. darum die Gespräche zu führen, die uns aus der Verunsicherung herausführen. Gott schickt den Menschen aus dem Garten heraus, damit er lernt selbst einen Garten anzulegen, damit er lernt, sein Leben zu gestalten. Wir haben von Erik Riechers gehört: Der Weg zurück ist nicht für immer verschlossen. Es ist unser Suchen und Fragen nötig um den Weg zurück zu finden?